Statement zur Abstimmung Mehrwert-Initiative
18. Mai 2025 – Die Mitte Kanton Zug nimmt das doppelte Nein zur Mehrwert-Initiative und zum Gegenvorschlag mit gemischten Gefühlen, aber auch mit Respekt vor dem Volksentscheid zur Kenntnis. Die Diskussion rund um den gerechten Ausgleich bei planerisch bedingten Mehrwerten war wichtig und notwendig.
Als Mitte-Partei haben wir uns intensiv und konstruktiv in die Erarbeitung des Gegenvorschlags eingebracht, um eine praxistaugliche und faire Lösung zu schaffen. Unser Ziel war es, ein ausgewogenes Modell vorzulegen, das sowohl mehr bezahlbaren Wohnraum schafft als auch die Entwicklung unseres Kantons nicht bremst. Dass dieser Kompromiss keine Mehrheit fand, nehmen wir zur Kenntnis, ohne das Anliegen grundsätzlich aufzugeben. Das knappe Ergebnis beim Gegenvorschlag zeigt aber deutlich, dass viele Zugerinnen und Zuger unsere ausgewogene Lösung unterstützt hätten – ein Signal, das wir ernst nehmen und das uns ermutigt, weiterhin für pragmatische und faire Ansätze in der Raumplanung einzustehen.
Die Mitte Kanton Zug wird sich weiterhin für eine nachhaltige, gemeinwohlorientierte Raumplanung einsetzen, die Investitionen ermöglicht, aber auch den gerechten Ausgleich im Auge behält. Wir sind überzeugt: Gute Lösungen entstehen durch Dialog, Vernunft und Augenmass – dafür stehen wir auch in Zukunft.
