Die Mitte Kanton Zug

Positiver Rückblick und gute Aussichten

Kurz vor den kantonalen und gemeindlichen Wahlen hat die CVP Baar ihre Mitglieder zur Generalversammlung eingeladen. Die Partei darf auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken und ist guten Mutes, dass sie auch am Wahlsonntag Grund zur Freude haben wird.

 

Derzeit stehen bei den Parteien die Wahlen vom 7. Oktober auf der Agenda. Die CVP Baar hat trotz der intensiven Wahlkampf-Zeit nicht auf ihre Generalversammlung verzichtet, die traditionellerweise im September stattfindet. Knapp 50 Mitglieder sind der Einladung des Vorstands gefolgt und durften am Dienstag, 25. September, im Martinspark Baar vor der Behandlung der offiziellen Traktanden interessanten Ausführungen zur Alterspolitik im Kanton Zug folgen. Gesundheitsdirektor Martin Pfister liess es sich nicht nehmen, in seiner Ortspartei über aktuelle Entwicklungen zu informieren und einen Blick in die Zukunft zu wagen. In der Öffentlichkeit ist – angesichts der zunehmenden Überalterung – der Pflegebettennotstand ein ständiges Thema. Doch der Kanton Zug ist, so zeigen neue Untersuchungen, gar nicht schlecht aufgestellt. Zwar wird der Anteil der über 65-Jährigen in den nächsten Jahren stark zunehmen. Ebenso wird die Gruppe der über 80-Jährigen stark wachsen. Gleichzeitig ist es aber auch so, dass es der älteren Generation gesundheitlich immer besser geht. «Der Kanton Zug hat momentan keinen Bedarf an Pflegebetten», war denn auch eine der Schlussfolgerungen von Regierungsrat Martin Pfister.

 

Regierungsrat Martin Pfister an der Generalversammlung der CVP Baar
Regierungsrat Martin Pfister referierte an der Generalversammlung der CVP Baar über die Alterspolitik im Kanton Zug.

 

Ein herber Verlust

Im offiziellen Teil der Generalversammlung blickte Präsident Heini Schmid zuerst auf das vergangene Jahr zurück. Dieses begann mit der Generalversammlung, dem sehr gut besuchten Neujahrsessen und der Gemeinderats-Nominationsversammlung mit historisch hoher Beteiligung äusserst positiv. Am 25. März wurde diese positive Stimmung zutiefst getrübt. Der unerwartete Tod von Kantonsrat Pirmin Frei hat eine schmerzliche Lücke hinterlassen und die Parteiarbeit für längere Zeit lahmgelegt. Doch das Leben muss auch nach solch schweren Verlusten weitergehen. Mit der traditionellen Muttertagsaktion am 12. Mai und der Nomination der Kandidierenden für den Kantonsrat und die RGPK vom 16. Mai kehrte der Alltag zurück. Auch politisch konnte die CVP im vergangenen Jahr etwas bewegen: die Interpellation zum Planungsstand Altersheim Bahnmatt hat jene Fragen gestellt, die den Baarerinnen und Baarern unter den Nägeln gebrannt haben. Das Thema fand auch medial grosse Beachtung. Die Arbeit der CVP zahlte sich in Bezug auf den Mitgliederbestand aus: Die Ortspartei durfte zehn Neumitglieder begrüssen. Neu zählt die CVP Baar 175 Einzel- und 55 Paarmitglieder, darf sich also auf eine breite Basis abstützen. Deshalb hofft Parteipräsident Heini Schmid natürlich auch auf ein gutes Wahlresultat am 7. Oktober 2018.

 

Alain Hettinger neu im Vorstand

Breit aufgestellt ist auch der Vorstand: Zwar hat Veranstaltungschef Sepp Grob seinen Rücktritt eingereicht, mit Alain Hettinger konnte ein junger und motivierter Nachfolger gefunden werden, der auch bereits über politische Erfahrung verfügt. Vor ein paar Jahren war er für vier Jahre Mitglied des Grossen Gemeinderats der Stadt Zug. Die weiteren Vorstandsmitglieder – Präsident Heini Schmid, Vizepräsidentin Olivia Bühlmann, der Politikverantwortliche Pirmin Andermatt, Finanzchefin Mirjam Arnold und Kommunikationschef Silvan Meier – wurden in ihren Ämtern bestätigt.

 

Vorstand der CVP Baar
Vorstand der CVP Baar (von links): Silvan Meier, Mirjam Arnold, Heini Schmid, Olivia Bühlmann, Alain Hettinger und Pirmin Andermatt.
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